Hauptmenü
  Startseite
  Branchenliste
  Suche
  Adressenliste
  Adresse eintragen
  Termine
  Termine eintragen
  Log-In


  Service
  Forum
  Gewinnspiel
  Lexikon
  Grußkarten
  Horoskop
  Orakel
  Mondphasen
  Gedankenlesen


  Seitenmenü
  Verlinken Sie uns
  Linkpartner
  Suche
  AGBs
  Impressum


  Kartenlegen
GRATIS - TELEFONBERATUNG: viversum.de ist eines der führenden Portale im Bereich der esoterischen Lebensberatung. Ratsuchende erhalten hier esoterische Lebenshilfe von kompetenten Beratern via T...
...mehr Infos


Statistik
Besucher: 001378
Branchen: 90
Adressen: 700
Wartend: 273
Lexikoneinträge: 123


Social Bookmarks
Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen

 
Deprecated: Function split() is deprecated in /www/htdocs/w006f6f5/htlm/esoterik/seiten-lexikon/lexikonbegriffanzeigen.php on line 6

Zen-Buddhismus

zurück

Herkunft:

Die Bezeichnung Zen-Buddhismus lässt sich einerseits aus den chinesischen Worten 禅 (Chan) oder 禅那 (Chan`na) und andererseits von den japanischen Worten Zazen oder Za- 禅 „sitzen“ oder „Versenkung“ ableiten. Ursprünglich stammen diese vom Sanskritwort Dhyana ab. Dhyana bedeutet frei übersetzt soviel wie „Zustand meditativer Versenkung“.

Ursprung:

Der Zen-Buddhismus oder Zen ist eine in China ab dem 5. Jahrhundert unserer Zeitrechnung entstandene Linie des Mahayana-Buddhismus. Sie wurde maßgeblich vom Daoismus beeinflusst. Der Chan- Buddhismus wurde in Ostasien und Südostasien durch Mönche verbreitet. Es entstand daraufhin eine koreanische (Seon, korean. 선) und vietnamesische (Thiền) Tradition.

Bedeutung:

Diese Traditionen gelangten erst im 12. Jahrhundert nach Japan und erhielten dort ihre heutigen Ausprägungen. Im Westen dagegen wurde der Zen erst in der Neuzeit bekannt.
Meistens wird der Zen als Weltanschauung oder gar als Religion fehl interpretiert. Die Wurzeln des Zen lassen sich zwar im Buddhismus finden, dennoch sind die Ansichten nicht an religiösen oder philosophischen Systemen gebunden. Vielmehr besteht der Zen aus mystischen Erfahrungen und deren Interpretationen.
So kann zum Beispiel die völlige Versenkung in eine spannende Tätigkeit oder eine allumfassende Wahrnehmung (z.B. während des Hörens von Musik) ein Zen-Moment sein. Die westliche Psychologie spricht vom Flow-Erlebnis. Des weiteren kann Zen auch das Zeitempfinden verändern. In der Konzentration des Praktizierenden verliert sich die subjektive Empfindung für Zeit und ihre Bedeutung. In dieser „Zeitlosigkeit“ wird das „Ich“ weniger oder gar nicht wahrgenommen. Die Aufmerksamkeit soll auf den Augenblick fokussiert werden, in dem das Bewusstsein „aufgeht“. So soll mit Hilfe des Zen eine gewisse „Erleuchtung“ erfahren werden.
Die Meister des Zen erklären ihre Praktiken damit, dass es nicht darum ginge eine intellektuelle Erfahrung zu suchen (z. B. eine Frage tatsächlich zu beantworten), sondern um eine tiefer gehende mystische Weisheit zu finden. Ziel des Ganzen ist es durch bestimmte Praktiken seinen Geist für neue Erkenntnisse zu „öffnen“ und eins mit der Gesamtheit zu werden.

Praxis:

In der Praxis besteht der Zen aus zwei verschiedenen Tätigkeiten. Erstens dem eigentlichen Sitzen auf einem Sitzkissen in absoluter Ruhe und Konzentration. Dabei werden die Beine wie beim Lotus-Sitz im Yoga in einander geschlagen. Der Rücken ist gerade, aber vollkommen entspannt, und die Hände sind ineinander gelegt, wobei sich die Daumenspitzen leicht berühren. Die Augen bleiben halb geöffnet. Der Blick bleibt entspannt fixiert zum Boden gesenkt.
Zweitens aus der Konzentration auf den Alltag. Hierbei soll sich der Praktizierende auf die Aktivität, die er gerade in diesem Augenblick ausübt, vollkommen konzentrieren, ohne dabei irgendwelchen Gedanken nachzugehen.
Ziel ist es dabei, dass beide Übungen sich ergänzen und helfen sollen, den Geist zu beruhigen und die Gedankenflut abzuschwächen.




zur Branchenlistezu den Suchbegriffenzum Esoterik-Forum

Relevante Anbieter:


Relevante Suchbegriffe zum Thema Zen:

  
   Aktuelle Termine