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Wuenschelrute

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Herkunft:

Der Begriff Wünschelrute leitet sich von dem altdeutschen Wort wünscheln ab, dies bedeutet zaubern. Es gibt verschiedenen Varianten von Wünschelruten. Wenn eine einhändig zu bedienen ist, wird sie auch als Einhandrute bezeichnet.
Die Wünschelrute ist meistens ein Stück aus gegabeltes Haselnuss- oder Weidenholz, Metall oder Plastik und hat meistens die Form einer Zwille ( Y Form ). Sie wird mit zwei Händen locker gehalten und vom Körper des Trägers wegweisend verwendet. Ausschläge der Wünschelrute werden durch den Träger als Hinweise auf z.B Erdstrahlen wie Wasseradern gewertet. Aus wissenschaftlicher Sicht allerdings lassen sich diese Ausschläge nur durch den Carpentereffekt erklären.

Verwendung:

Die Wünschelrute ist das traditionelle Werkzeug der Radiästhesie.
Mit einer Wünschelrute ist es dem Rutengänger möglich, Wasseradern, Gold, Kohle, Erze, Erdöl, Mineralien oder sogar verborgene Schätze aufzuspüren. Rutenausschläge könnten auch auf geologische Verwerfungen sowie das hypothetische Erdgitter hinweisen. Bereits im 16. Jahrhundert wurde mit dieser Methode versucht, Erze aufzufinden. Erste Aufzeichnungen über Wünschelruten reichen noch weiter bis ins Römische Reich und das alte Ägypten zurück.

Geschichte und Entwicklung:

Die Stabwahrsagung oder Rhabdomantie scheint von mongolischen Stämmen und Chinesen auf Perser und Juden übergegangen zu sein. Denn die Klage Hoseas scheint sich auf das Wahrsagen aus auf die Erde geworfenen Stäben zu beziehen: „Mein Volk fragt sein Holz, und sein Stab soll ihm wahrsagen“.
Erst im Mittelalter finden sich Belege über den Gebrauch von Wünschelruten als eine besondere Methode einzelner Bergleute. Die erste schriftliche Erwähnung findet sich 1550 in Münster und 1556 bei Agricola. Letzterer berichtet, dass bereits zu diesem Zeitpunkt die Methode sehr umstritten und keineswegs allgemein üblich war.

Die Wünschelrute zur Findung nicht sichtbarer Dinge zu nutzen ist, ist seit Mitte des 16. Jahrhunderts bekannt. Für wesentlich älter hält man den Glauben an die besondere Kraft gewisser Baumzweige, besonders des gabeligen Mistelzweigs. Dies lässt sich einerseits auf den Zauberstab der Magier und Götter, anderseits auf eine alte Form des Wahrsagens durch das Werfen von Stöckchen, (Rhabdomantie) zurückführen.
In der Bibliothek von Ninive wird eine Göttin als Herrin des magischen Stabes genannt, und in der Bibel schlägt Moses mit seinem Stab auf den Felsen, aus dem daraufhin eine Quelle entspringt. Hermes besaß in der antiken Mythologie einen die Pforten der Unterwelt eröffnenden Schlangenstab (virga mercurialis).

Der Glaube an die Methode der Wünschelrute gewann später eine größere Verbreitung. Auch die frühen Naturwissenschaftler und Physiker stellten bis ins 19. Jahrhundert die verschiedenartigsten Versuche, um ihre Bewegungen zu erklären. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts setzte ein Rutengänger, Jacques Aymar, der vorgab, durch die Bewegungen seiner Rute die Spur von Verbrechern verfolgen zu können, Rechtsgelehrte und Physiker in Aufregung. Obwohl der Prinz von Conde diesen Mann als Betrüger entlarvte, schrieben die Physiker dicke Bände, um die Bewegungen der Rute durch den Einfluss der kleinen, von den verborgenen Dingen ausströmenden „Körperchen“ oder Cartesiusschen „Geisterchen“ zu erklären.
Im 18. Jahrhundert veröffentlichte der französische Physiker Thouvenel wohl ein Dutzend Denkschriften über zwei Quellenfinder, Bleton und Pennet. Diese Versuche wurden in Italien von Fortis und Amoretti, in Deutschland von Johann Wilhelm Ritter, Franz Xaver von Baader und Kieser fortgesetzt. Alle jene glaubten an eine besondere „elektrometrische“ Kraft. Sie sollte in reizbaren (sensitiven) Personen durch Metalladern oder unterirdisches bewegtes Wasser erregt werden. Sich also nicht bloß in den Bewegungen der in der Hand gehaltenen Holzzweige und anderer Dinge, sondern auch in körperlichen Empfindungen, ja Konvulsionen äußern.
Mehrere dieser „Metall- und Quellenspürer“, insbesondere der italienische Landmann Francesco Campetti, mit welchem Amoretti und die Physiker der Münchener Akademie in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts experimentierten, benutzten statt des Holzstabes auch den so genannten „bipolaren Zylinder“. Einen zwischen Zeigefinger und Daumen gehaltenen Metallstab und das „siderische Pendel“, ein an einem Faden aufgehängtes Stück Kohle, Schwefelkies u. dgl., welches unter dem Einfluss verborgener Metalle und strömenden Wassers in Schwingungen geraten sollte.
Nachdem man die tierische Elektrizität samt dem „tierischen Magnetismus“, einen davon nicht wesentlich verschiedenen Tellurismus und Siderismus sowie das Od zur Erklärung der nicht abzuleugnenden Bewegungen genannter Instrumente zu Hilfe gerufen hatte und eine kaum übersehbare Literatur über diesen Gegenstand entstanden war, wiesen Gilbert, Marechaux, Erman, Pfaff u. A. nach, dass es sich einzig um unbewusste so genannte ideomotorische Bewegungen handle. Bereits Zeidler hatte in seinem 1700 erschienenen Pantomysterium nachgewiesen, dass die Rute sich bewegte, wenn der Träger derselben den gesuchten Gegenstand auch nur gefunden zu haben glaubte.
Chevreul ("Journal des Savants", 1854) hat diese Erklärung Ende des 19. Jahrhunderts durch geistreiche und umständliche Versuche bestätigt.



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