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Bedeutung: Als eine Klangschale werden Schalen aus schwerem Metall bezeichnet, die durch anschlagen oder anreiben, einen Ton erzeugen. Der Querschnitt einer Klangschale kann halbkugelförmig bis gongartig, mit einem mehr oder weniger flachem Boden und nach innen geneigten Rändern sein. In westlichen Ländern werden die Klangschalen außer zu musikalischen Zwecken zur Meditation, zur Klangtherapie und zur Klangmassage verwendet.
Herkunft: Die Herkunft der Klangschalen wird in Indien oder Himalaya vermutet, wahrscheinlich im Gebiet des heutigen Tibet. In den Westen kamen Klangschalen mit tibetischen Mönchen, die 1959 - nach der Besetzung Tibets durch China - in den Westen flohen.
Möglichkeiten, eine Klangschale richtig zu spielen:
- Die Klangschale wird mit einem hölzernen Klöppel am Rand oder an der Außenseite gerieben, so dass der senkrecht gehaltene Klöppel von außen um die Schale geführt und dabei immer in Richtung Mitte gegen die Schale gepresst wird. Ähnlich wie bei einem Weinglas, das mit nassem Finger am Rand gerieben wird, entsteht ein singender, durchdringender Ton. Je nach Stärke des ausgeübten Druckes und der Art des Untergrundes, auf dem die Schale steht, können verschiedene Obertöne hörbar werden.
- Die Klangschale wird mit einem Klöppel oben, kurz unterhalb des Randes, angeschlagen. Die Töne können je nach verwendetem Klöppel (ungepolstert oder gepolstert), der Klangschalenform und -größe sehr dunkel oder sehr hell sein. Bei dieser Methode des Anschlages wird die Klangschale sehr lange klingen.
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