Die so genannten Bovis-Einheiten oder Boviswerte werden von den Befürwortern der Radiästhesie als Messeinheit angesehen. Nach ihrer Meinung sollen diese Messeinheiten die Stärke einer „Lebens-“ oder „feinstofflichen“ Energie angeben.
Der Namensgeber dieser Messeinteilung ist der französische Physiker oder Radiästhesist Bovis. Wobei hier dessen Vorname jeweils unterschiedlich mit Anton, Antoine oder Alfred angegeben wird.
Bei einem „Messvorgang“ läuft der Radiästhet mit einem „Messinstrument“ wie einer Wünschelrute, einem Pendel oder einem „Tensor“ das zu „bemessende“ Gebiet ab, oder bringt das Instrument in die Nähe des zu „bemessenden“ Objekts oder Körpers.
Die „Messung“ ist abgeschlossen, wenn das Messinstrument umschlägt und der Radiästhet eine Zahl nennt, z. B.: „Dieser Ort hat 18.000 Bovis“. Manchmal zählt statt einer direkten Zahlenangabe eine anwesende zweite Person von einem hohen Zahlenwert so lange herunter, bis das Messinstrument umschlägt und der Radiästhet einen Wert bestätigt. Meistens werden Boviswerte allerdings auf einem
Biometer als Zahlenstrang dargestellt.