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Alchemie

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Alchemie
Faust erschafft den
Homunkulus,
Kupferstich 19. jh.

Herkunft:

Der Begriff Alchemie lässt sich vom arabischen „al-kymiya“ ableiten bzw. wurde auch aus dem Griechischen übernommen, daher die Ableitung "χυμεία" (chymeia). Das griechische "chymeia" bedeutet allerdings "Schmelzung"; in diesem Sinne bedeutet Alchemie „Lehre des Gießens“ oder „Lehre des Schmelzens“.

Bedeutung:

Die Bedeutung des Wortes lässt sich auf vielfältige Weise interpretieren: "Al" ist ein arabischer Artikel, "Kemet" oder "Chemi" ist der ägyptische Ausdruck für "das Schwarze", "schwarze Erde" bzw. die schwarze fruchtbare Erde des Nildeltas. Schwarze Erde bezeichnet den ursprünglichsten Gegenstand der "chemischen" Beschäftigung. Die Erde, ist aber auch der Name, mit dem die alten Ägypter ihr Land bezeichneten. So könnte man "Alchemie" z. B. mit "göttliche Kunst der Ägypter" übersetzen. Anhand der Herkunft der Bezeichnungen werden bereits ihre Ursprünge im alten Ägypten oder (hellenistischen) Griechenland deutlich. Der Ursprungstext der Alchemie ist die arabische Tabula Smaragdina, die "Bibel der Hermetik", die auf Hermes Trismegistos zurückgeht.

Geschichte:

Entgegen der weitläufigen Meinung war die Alchemie nur teilweise von der Idee der künstlichen Herstellung von Gold getrieben. So wurde zum Beispiel auch der Stein der Weisen gesucht oder das Universallösungsmittel Alkahest. Auch die Herstellung eines Allheilmittels (Panacea) war ein erklärtes Ziel der Alchemie. Die Alchemisten vertraten die Ansicht, chemische Elemente könnten ineinander umgewandelt (transmutiert) werden. Grundlegend war man meist überzeugt, alle Stoffe seien nicht nur aus Eigenschaften, sondern auch aus Prinzipien aufgebaut (Aristotelischer Hylaemorphismus). So war es theoretisch möglich, einen beliebigen Stoff (hylae), vorzugsweise von unedlen Metallen entnommen, mit den edlen Prinzipien (eidos) von Gold oder Silber neu zu gestalten.

Das war idealerweise dann möglich, wenn man zuvor dem unedlen Stoff alle unedlen Prinzipien abgenommen hatte und ihn damit empfänglich für neue Prinzipien gemacht hatte. Die eigenschaftslose "prima materia" und die auf sie übertragbaren und universell anwendbaren Prinzipien, auch oft "quinta essentia" genannt, war das ursprüngliche Forschungsgebiet der Alchemisten.
Diese Einschätzungen beruhten auf damals gängigen und auch für nicht-okkulte Forscher bindenden Naturphilosophien. So sind derartige Hypothesen allein mangels gangbarer Alternativen entstanden und notwendige Bindeglieder auf dem Weg zur modernen Naturwissenschaft.
Generell ist der Übergang von der Alchemie zu den meisten auch heute noch gängigen Materialwissenschaften wie der Metallurgie, der Medizinforschung usw. sehr fließend oftmals aber nicht vorhanden..

Alchemisten befassten sich nur bildlich mit der Herstellung lebendiger Kunstwesen (Homunculus, Basilisk). Anklänge an diese okkulten Experimente finden sich beispielsweise noch in Goethes Faust I und Faust II, in Hoffmanns Sandmann und in Meyrinks Golem. Es gibt etliche bildliche Darstellungen, die chemische Elemente personifizieren. Aus der Vereinigung von Mann und Frau beispielsweise wurden etwa Zwitter geboren, die Merkmale beider Ausgangsstoffe trugen. Darunter ist wie oben schon erwähnt nicht die Erschaffung eines künstlichen Wesens gemeint, sondern nur ein chemisches Reaktionsergebnis bildhaft erklärt. Zu diesen Bilderbüchern ist zu sagen, dass es sich meistens um Kunstbücher oder besser Schmuckbände gehandelt hat, die mehr die realen Experimente illustrieren bzw. anleiten sollten.

So ist der Auslegung der Naturerkenntnis und experimentellen Anwendung der Alchemie unter anderem die (Wieder-) Erfindung des Porzellans und des Schwarzpulvers in Europa zu verdanken. Das Porzellan zum Beispiel ist ein Abfallprodukt aus dem Versuch Gold herzustellen.



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